Thüringer Waldziege

Capra aegagrus hircus

Die Thüringer Waldziege gilt seit 1935 als eigenständige Ziegenrasse. Heute wird sie in der Roten Liste als stark vom Aussterben gefährdet geführt. Sie ist eine mittelrahmige Milchziege, welche sowohl hornlos als auch mit Hörnern vorkommen kann. Die Farbe des Fells reicht von hell- bis dunkelbraun. Vereinzelt treten auch schwarze Tiere auf. Thüringer Waldziegen besitzen eine auffällige weiße Gesichtsmaske.

KURZ UND KNAPP

 

Klasse:
 
   Säugetiere (Mammalia)
 
Ordnung:
 
   Paarhufer (Artiodactyla)
 
Familie:
 
   Hornträger (Bovidae)
 
Gattung:
 
   Ziegen (Capra)
 
Art:
 
 
   Wildziege 
(Capra aegagrus)
 
Unterart:
 
 
   Hausziege 
(Capra aegagrus hircus)
 
Lebens-
erwartung:
 
   bis 18 Jahre
 
 

 

GENÜGSAM UND ANPASSUNGSFÄHIG

 

Ziegen liefern Milch, Fleisch und Leder und sind weniger anspruchsvoll und teuer in der Haltung als Rinder. Sie werden daher häufig auch als „Kuh des kleinen Mannes“ bezeichnet. 

Ziegen sind sehr trittsicher und können gut klettern und springen, daher können sie auch in sehr bergigen Landschaften gehalten werden, sind jedoch auch wahre Ausbruchskünstler. Ziegen sind Pflanzenfresser und bevorzugen Blätter und Baumbewuchs als Nahrung. Weniger gerne werden Gras und Kräuter gefressen.

 

ZIEGEN ALS LANDSCHAFTSPFLEGER

 

Sie werden in Deutschland heute auch gern zur Landschaftspflege eingesetzt. Hier eignen sie sich besonders zur Eindämmung der Verbuschung an Steilhängen, bei denen manuelle Gehölzbeseitigung nicht durch Maschinen geleistet werden kann. 

Außerdem können sie auch größere Gehölze durch Aufstellen auf die Hinterbeine abschälen und so absterben lassen. Dies ist vor allem bei Arten erwünscht, die nicht heimisch sind und so natürlich bekämpft werden können.

Vielen Dank an unsere Paten:Eva BachelierVielen Dank an unsere Paten:Eva Bachelier

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